Freitag, 6. Dezember 2013

Warum ist es am Rhein so schön?

Wahrscheinlich wegen der tollen Landschaft...Aber es stimmt definitiv und am letzten Wochenende haben wir den Sonntag am Mittelrhein verbracht. Denn wir haben auf der Schönburg in Oberwesel übernachtet und uns einmal so richtig verwöhnen lassen. Dann ging es vom Günderrode Haus zum Blick auf den berühmtesten Felsen der Deutschen, den Loreleyfelsen. Der Aussichtspunkt nennt sich übrigens 'Maria Ruh'. Das ist wahrscheinlich als Gegenpol zur aufregenden Schönheit der Loreley zu sehen. Sei es drum, der Felsen ist von dort aus gut zu sehen und auf dem Rhein ist immer was los. Der Weg ist sehr schön und die kleine Runde von 6 km ist am Nachmittag schnell zu schaffen. Übrigens im Günderrode Haus kann man auch gut einkehren :-)

Loreleyfelsen am Mittelrhein
 Die Burg Schönfels ist auch einen Besuch wert.

Mittwoch, 27. November 2013

Nepal Statistik

Hallo lieber Blogger - Gemeinde. 
Wir waren fleißig und haben einmal die Wanderstrecke ausgewertet.

Der Weg ist jetzt auch in der OPEN STREET MAP - Datenbank drin :-)... Guckst DU : http://www.openstreetmap.org/#map=14/28.1948/85.3515

Übersichtskarte: 


Statistiktabelle:

Freitag, 1. November 2013

Back on Earth - zurück in der Heimat

Wir sind am Donnerstag Abend wieder gut in der alten, gut sortierten Heimat angekommen. Total müde und glücklich sind wir im eigenen Bettchen tief und fest eingeschlafen und erst wieder gegen 12:00h erwacht. Denn ich hatte, wie immer,  Mörderhunger...


 
Obwohl wir am Mittwochabend noch einmal richtig gut in Kathmandu  gespeist hatten. Es gab lecker Ziege in allen erdenklichen Variationen. Sogar als Roulade. Alles super lecker und sehr zu empfehlen nach einer doch sehr vegetarischen Trekkingrunde.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Kurzes Lebenszeichen

Wir sind wohlbehalten wieder in Kathmandu angekommen. Unsere ursprünglich geplante Trekking-Route wurde wetterbedingt geändert, dazu aber später mehr. Jetzt heißt es nämlich erst mal die letzten Vorbereitungen für die Rückreise zu treffen, denn morgen geht es in Richtung Heimat. Welcher Wochentag ist heute überhaupt...?! 


Übrigens.... Entspannung in Kathmandu heißt man läßt sich fahren....

 
Reisende am Garden of Dreams


Dienstag, 29. Oktober 2013

Teil 7 - Der Bus und die Berge - Rückfahrt nach Kathmandu

Es geht per Touristenbus zurück nach Kathmandu. Ich habe, wie immer, gut gefrühstückt. Es gab Apfelpfannenkuchen. Für die Reise habe ich mir noch zwei Himalayaeier kochen lassen. Man weiß ja nie, wie lange so eine Reise dauert. 
Hoffentlich bleibt alles da, wo es hingehört?

Express - Bus nach Kathmandu
Express - Bus von innen
Super viel Platz zu haben ist zwar anders aber das Platzkartengebot wird zu unserer Freude strikt eingehalten.









Tschüss - Himalaya. Wir kommen bestimmt bald wieder.....


Nach nur 7 Stunden Busfahrt (130km) und ordentlich durchschüttelt sind wir im super Luxus unseres Hotels 'International Guest House' angekommen.

Luxusbett im Hotel


Montag, 28. Oktober 2013

Teil 6 - Hier ist die Zeit stehen geblieben und zurück - von Tatopani nach Shyapru Besi

Die beiden letzten Tage durch das Tamang Gebiet zeigen uns die Gegensätzlichkeit dieser Region. Gatlang, das Dorf in dem die Zeit vor hundert Jahren stehen geblieben scheint, ist unser letztes Etappenziel auf unserem Trail.

Reisernte in der Nähe von Thambuchet
Stuppa auf dem Weg nach Gatlang










Gatlang erwacht...
Shyabru Besi von Oben



Wir steigen ab nach Shyabru Besi und freuen uns auf eine warme Dusche und ein kuscheliges Bett im 'Small Star Hotel'. 
Vielen Dank an alle (Yangzen und Günter)  die uns auf dieser tollen Trekkingreise geführt haben.

Samstag, 26. Oktober 2013

Teil 5 - Auf der Alm und im heißen Wasser - von Thuman nach Tatopani

Heute geht es noch mal 800m bergauf nach Naghtali und ab 3000m wird es endlich kühler.

Unsere Alm - Lodge Naghtali  auf 3170m Höhe
Die Aussicht ist fantastisch und wir können uns gar nicht satt sehen.

   
Rundum von Bergen umgeben



 Der Sonnenaufgang ist beeindruckend. 

Die weißen Riesen werden geweckt...



Badebecken in Tatopani
Am nächsten Tag geht es weiter nach Tatopani. 
Heißes Wasser heißt der Ort, der durch eine heiße stark eisenhaltige Quelle gesegnet ist. Die Badebecken werden mittags abgelassen und werden dann bis spät  in die Nacht hinein durch vornehmlich einheimische Badegäste gut besucht. 
Der Ort besteht hauptsächlich aus Herbergen unterschiedlichster Qualität. 
Die Badegäste nehmen den beschwerlichen Fussmarsch von ca. 10km und 1000Hm in Kauf, um im heißen Wasser zu entspannen und ein wenig zu kuren.













Mittwoch, 23. Oktober 2013

Teil 4 - Knapp an Tibet vorbei ins Mittelalter - von Briddhim bis nach Thuman

Klosteranwärterin aus Lingling
Sehr steil, fast 1000m bergab, führt uns der Pfad bis die Knie Schmerzen in den kleinen Ort Lingling. Die Teepause ist uns sehr willkommen. Die kleine nepalesische Helferin verabschiedet sich von uns mit einem Lächeln. 






Kleine Timurer vereint

Der Arbeiterort Timure, besticht zwar nicht durch architektonische Höchstleistungen aber durch die Herzlichkeit seiner kleinen Einwohner.






An der Grenze zu China (Tibet)

An der Grenze zu Tibet trifft die chinesische Moderne auf nepalesische Historie. 
Vor mehreren hundert Jahren konnten die Nepalis die Chinesen mit Hilfe von geübten Bogenschützen noch gekonnt abwehren...




Kartoffelpause
Am Tag darauf gibt es eine Überraschung. Wir werden mit leckeren Pellkartoffeln gefüttert. 
Das lässt den steilen Anstieg (800m) in der prallen Sonne schnell vergessen.









Thuman am Morgen

Das Dorf Thuman besticht durch seinen mittelalterlichen Charme. 










Langtang Lirung (7227m) am Abend

Sonntag, 20. Oktober 2013

Teil 3 - Abwärts nach Briddhim - Hinein in das Tamang Gebiet

Wahrscheinlich ist der Laurabina Pass (4610m) wegen Schneefall gesperrt. Abweichend von ursprünglichen Route hat sich die Gruppe entschlossen, den Tamang Heritage Trail zu erwandern. Unser Wanderführer Günter meint, dass wir dadurch der 'Langtang - Wanderautobahn' entfliehen können. 

Vierbeiniger Einwohner aus Langtang
Denn auf unserer Haupstrecke kommt es schon mal zu akuten Staus, wenn sich die vielen Nepalwanderer den schmalen Hauptweg teilen müssen. 
 
Unsere leckere Köchin aus Langtang
 Unsere multitalentierte Köchin, die sich noch am Abend zuvor einem Gesangswettstreit mit den Trägern gestellt hatte, verabschiedet uns mit einem charmanten Lächeln.















Unsere nepalesischen Träger

Unsere beiden jungen und tatkräftigen Träger sind immer noch frohen Mutes. 
Wohlwissend, dass es ab jetzt bergab geht.....















Günter hat Recht gehabt. Wir werden mit einem einsamen und aussichtsreichen Wanderweg von Rimche nach Briddhim belohnt. 



Freitag, 18. Oktober 2013

Teil 2 - Auf dem Dach der Welt - Im oberen Langtal Tal

Wir sind fast oben angekommen und die Luft wir dünner aber auch klarer. Wir sind atemlos vom Anstieg und dem herrlichen Ausblick.

Kyanjin Gumba (3830m)
Blick vom Hausberg.

Unser Guide Yangzen in den Wolken (4125m)
Die Besteigung des Tsergo Ri (4984m) ist aufgrund meiner akuten Höhenanpassungsprobleme und starkem Schneefalls in den vergangenen Tagen  leider nicht möglich. Aber im Tal gibt es auch viel zu sehen. 

Blick in das Langtang Tal nach Osten
Sogar Enzian wächst hier...


So schön ist es auf dem Dach der Welt. 

Sonnenuntergang in Kyanjin Gumba




Donnerstag, 17. Oktober 2013

Teil 1 - Wir wandern auf das Dach der Welt - Aufwärts durch das Langtang Tal

Es ist soweit. Wir wandern los und es hat  in der Nacht endlich aufgehört zu regnen. 

'Alt' Shabru Besi
Immer bergauf  geht es entlang des des stark angeschwollenen Flusses. 

Langtang Khala

Der Regen will nicht enden und setzt den Wanderweg tüchtig unter Wasser.

Kurz vor River Side 2410m

Am dritten Tag bessert sich das Wetter erheblich und wir können die Schoko-Gang mit Schokolade füttern.

Ich füttere die Schoko-Gang von Langtang

Montag, 14. Oktober 2013

Anfahrt von Kathmandu nach Shabru Besi mit Jeep

Am Montag, den 14.10.2013 geht es endlich los. Der Jeep ist gepackt und die Rucksäcke sind fachgerecht verstaut und es regnet ohne Pause. Mal sehen ob die Gebirgsstrassen durchhalten?


Hier mal ein Blick in den Jeep. War schön kuschelig mit 10 Personen auch gut ausgelastet.


video

Ein Film sagt mehr als tausend Worte... Aber ist noch mal alles gut gegangen. War aber echt knapp.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Die Stadt der Affen....

Nein, damit ist nicht Kathmandu gemeint... Heute laufen wir zum Tempel Swayambhu und dort geht es zu wie in der Stadt der Affen aus dem Dschungelbuch. Deshalb haben Touristen diesen Ort kurzerhand "Affentempel" getauft. Ein passender Name.
Anschließend geht es über Umwege zum Durbar Square, wo wir aber nur kurz bleiben. Hier ist ordentlich was los, Gläubige und Touristen stehen gleichermaßen Schlange, um in den Tempel zu kommen. Stattdessen streifen wir lieber durch die Straßen und lassen die Stadt auf uns wirken. Während wir durch die Straßen laufen, fängt es an zu regnen. Wo es gestern noch staubig war, ist es heute schlammig. Zurück am Hotel sehen wir auch so aus... Egal, aufs Aussehen kommt es hier eh nicht so an. Jetzt wird erst mal gepackt, denn morgen früh geht's endlich richtig los. Himalaya - wir kommen!

Samstag, 12. Oktober 2013

Kathmandu 2

Heute steht Sightseeing auf dem Plan. Zwei Taxis bringen unsere kleine Reisegruppe nach Pashupatinath, eine wichtige heilige Stätte der nepalesischen Hinduisten. Am Fluss Bagmati finden auch heute Verbrennungen und allerlei für uns unbekannte Zeremonien statt. Neben Gläubigen und Touristen wimmelt es hier auch von Straßenhändlern, die sich mal mehr mal weniger hartnäckig an unsere Fersen heften. Von hier aus gehen wir zu Fuß durch ein angenehm ruhiges Wohngebiet bis nach Boudhanath, wo wir eine riesige Buddha Stupa (Foto) und zahlreiche Gebetsmühlen bestaunen dürfen.

Kathmandu

Wir haben es endlich geschafft. Der Flug zieht sich sehr, in der Schlange zur Passkontrolle fallen uns im Stehen fast die Augen zu. Irgendwie treiben wir trotz aller Müdigkeit unsere Koffer wieder auf und finden den Fahrer, der uns zum Hotel bringen soll. Jetzt beginnt das eigentliche Abenteuer. In den Straßen von Kathmandu scheint aus europäischer Sicht ein gefährliches Chaos zu herrschen. Aber die Nepali haben alles im Griff, das Chaos funkioniert bestens.
Unser Hotel finden wir als überraschende Oase der Ruhe in diesem lauten Treiben vor. Hier lässt es sich aushalten. Nach dem Abendessen sind wir mutig genug, die Gassen von Thamel zu erkunden. Irgendwie schafft man es auch als Fußgänger sich schadlos durch das Chaos zu bewegen, denn das Chaos hat erstaunlicherweise eine Art System und wenn man mitmacht, wird alles gut. Nachdem wir uns nun ein wenig an den Trubel hier gewöhnt haben, freuen wir uns nun umso mehr auf das Sightseeing am nächsten Tag. Für den Moment wollen wir aber nur noch eines. SCHLAFEN. 

Freitag, 11. Oktober 2013

Zwischenstopp Muscat

Den ersten Teil der Anreise haben wir gut überstanden. Nach einem zweistündigen Aufenthalt in Muscat geht es nun weiter nach Kathmandu. Mittlerweile sind wir zu müde, um aufgeregt zu sein. Jetzt erst mal ein Nickerchen im Flieger...

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Es geht los

Die ersten kleineren Hürden sind geschafft. Pünktlich am Flughafen trotz leichter Verspätung bei der Bahn, Koffer sind aufgegeben, unsere kleine Reisegruppe hat sich gefunden und wir haben es ohne größere Verluste durch den Sicherheits-Check geschafft. Auf geht's! :-)

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Ausrüstungs-Check

Heute waren wir noch für diverse Last-Minute-Einkäufe unterwegs. Bernd hatte mal Handschuhe. Gute Handschuhe. Leicht, winddicht, wasserdicht, atmungsaktiv - was das Trekker-Herz halt so begehrt. Leider waren die Dinger nicht mehr auffindbar. Also ab in die Stadt und in den einzigen Outdoorladen, den es hier noch gibt. Wir haben ein paar tolle Handschuhe gefunden. Kostenpunkt: Umgerechnet 5 Tagelöhne eines nepalesischen Trägers. Bitter. Aber wir lassen uns die Vorfreude nicht verderben.

Der Countdown läuft...

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Die Rucksäcke sind nach mehrmaligem aus-, um- und wieder einpacken endlich fertig (Bernd hat nun auch Handschuhe), Flugtickets liegen bereit, Reisepässe sind gültig und die Reiseapotheke ist einsatzbereit. Einsatzbereit sind auch wir, nach fast 6 Monaten Lauftraining fühlen wir uns fit wie schon lange nicht mehr.... und weil wir ja schon sehr bald alles wieder abtrainieren, haben wir uns heute zum Abschied aus der Heimat einen ordentlichen Grillteller gegönnt. Bernd hat immer noch Angst vor der eher vegetarischen Küche in Nepal...

Dienstag, 8. Oktober 2013

Montag, 7. Oktober 2013

Nepal Langtang / Helambu Wanderplan

Als gute Deutsche haben wir natürlich auch einen Wanderplan:




Höhenprofil
Etappe
von
nach
Strecke [km]
Aufstieg [m]
Abstieg [m]
0
Anfahrt von Kathmandu nach Syabru Bensi (ca. 8h)
1
Syabru Bensi (1450m)
Lama Hotel (2390m)
10,3
1014
 -
2
Lama Hotel
Dorf Langtang (3500m)
11,0
857
 -
3
Dorf Langtang
Kyangching (3850m)
6,8
457
 -
4
Kyangching
Tserko Ri (5033m)
8,8
1100
1100
5
Kyangching
Dorf Langtang
6,8
 -
457
6
Dorf Langtang
Lama Hotel
11,0
 -
857
7
Lama Hotel
 Thulo Syabru (2200m)
6,1
556
813
8
Thulo Syabru
Shing Gompa (3350m)
9,4
1150
 -
9
Shing Gompa
Laurebinayak (3925m)
5,0
652
 -
10
Laurebinayak
 Gosainkund (4430m)
4,0
500
 -
11
Gosainkund
Laurebina Pass (4600m) – Mera Kaka (3490m)
14,4
600
1519
12
Mera Kaka
Kutumsang (2470m)
11,0
169
1316
13
Puffertag 
14
Kutumsang
Chisapani (2194m)
15,0
940
1252
15
Chisapani
Sundarijal (1350m) und
Rückfahrt nach Kathmandu
10,0
294
1080



Der Plan ist nicht von uns, sondern ist von folgendem Veranstalter:  
http://www.himalaya-trekking.info/